Das Pflanzkonzept des klimafairein

In Zusammenarbeit mit der Firma TNL Umweltplanung

1. Warum pflanzen wir?

In den letzten Jahren sind immer größere Waldflächen trockenen Sommern und Schädlingen zum Opfer gefallen. Wälder speichern CO2 und sind daher wichtige Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Der klimafairein will leere Flächen wieder aufforsten. Doch wie pflanzt man einen guten Wald? Wir wollen es richtig machen und daher haben wir die Expert*innen von TNL Umweltplanung gebeten ein Konzept für uns zu erstellen.

2. Was ist ein guter Wald?

Ein guter Wald ist ein gesunder Wald. Er kann sich wehren gegen Schädlinge und Wetterextreme. Doch das ist noch nicht alles: Wälder bieten ein Zuhause für ganz viele unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Im Großen und im ganz Kleinen. Er speichert CO2 in seinem Holz oder im Boden. Daraus entstehen unsere drei Prinzipien für einen guten Wald:

Resilienz, Artenreichtum, CO2-Speicher

 

3. Wie sieht so ein Wald aus?

Resilienz:
Mischwälder mit standorttypische Arten sind viel resilienter als Monokulturen. Bodenschonende Forstwirtschaft erhält das Wasserspeichervermögen der Böden und unterstützt damit die Resilienz der Wälder.

Artenreichtum:
Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, dessen Arten sich gegenseitig unterstützen und bedingen. Ein gesunder Wald ist ein feuchter und biodiverser Wald mit einer reichen Flora und Fauna. Wälder mit vorwiegend Monokulturen als Baumbestand konnten und können dem Klimawandel nicht standhalten.

CO2-Speicher:
Feuchte Böden und Wälder mit alten Bäumen sind die besten CO2 Speicher!

4. In der Praxis?

Um den drei Prinzipien für einen guten Wald genüge zu leisten, nutzen wir ein modernes Waldmanagement, das sich unter anderem Naturverjüngung zu nutze macht.

Wir bepflanzen Kleinflächen und Waldränder mit standortgerechten Baum- und Gehölzarten, die dem Wald Windschutz und eine stabile sowie widerstandsfähige Langlebigkeit geben. Zum Einsatz kommen beispielsweise Traubeneichen, Berg-Ahorn, Vogel-Kirsche, Elsbeere, Traubenkirsche, Weißdorn und viele mehr.

Resilienz, Artenreichtum, CO2-Speicher

Unsere Wälder müssen bald viele Aufgaben erfüllen. Die Wälder der Zukunft sind resilient, haben ein hohes Artenreichtum und dienen als CO2-Speicher.

Um das zu gewährleisten haben wir vier Grundsätze für unsere Wälder aufgestellt:

4 Grundsätze für einen klimafairein-Wald

Unsere Wälder benötigen fünfzig bis sechzig Jahre bis sie sich resillient entwickelt haben. Damit niemand Einfluss auf die Flächen (zum Beispiel durch Verkauf oder Abholzung) nehmen kann, lassen wir uns durch die Grundstückseigentümer*innen ein unbefristetes Nutzungsrecht einräumen. Die wirtschaftlichen Erträge aus der Möglichkeit einzelne Bäume aus den Flächen zu entnehmen, stehen aber weiterhin den Eigentümer*innen zu.

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